Squid: Take Notes, Markup PDFs
- 3,9
- Bewertung
- 10.00M
- Installationen
- Free
- Preis

Analysiert von App-foxy
Ob eine Notiz-App nach der ersten Woche noch Platz auf meinem Gerät verdient, entscheidet sich nicht an einem gelungenen ersten Eindruck, sondern daran, ob ich sie ohne Umwege immer wieder für dieselben Aufgaben öffne. Bei Squid hängt dieser dauerhafte Nutzen vor allem davon ab, ob Stift und handschriftliche Fläche wirklich zu meinem Alltag passen. Wer regelmäßig PDFs durcharbeitet oder Gedanken lieber zeichnet als tippt, hat dafür gute Gründe; wer nur gelegentlich eine Einkaufsidee festhalten möchte, könnte den zusätzlichen Arbeitsbereich kaum brauchen.
Der Test, der vor dem Umstieg wirklich zählt
Ich würde Squid nicht mit einer künstlichen Probeseite testen, sondern mit einem typischen Dokument aus dem eigenen Alltag: ein Arbeitsblatt, ein Vorlesungsskript oder eine Besprechungsunterlage. Dabei zeigt sich schnell, ob das Markieren und Ergänzen auf dem eigenen Bildschirm angenehm genug ist, um es regelmäßig zu tun. Ein passender Stift kann den Unterschied machen; auf einem kleinen Display oder nur mit dem Finger wird dieselbe Aufgabe leichter zur Fummelei.
Ein nützlicher Versuch ist, eine Seite erst beim Lesen zu markieren und anschließend am nächsten Tag wieder aufzurufen. So merke ich, ob meine Farben, Randnotizen und Überschriften auch mit etwas Abstand noch verständlich sind. Gerade bei handschriftlichen Seiten ist das ein besserer Maßstab als die Frage, ob das Schreiben im Moment Spaß macht.
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Alle Neuigkeiten ansehenBeim ersten Öffnen von Squid: Take Notes, Markup PDFs wirkt die App angenehm direkt: Sie richtet sich an Menschen, die auf dem Android-Gerät nicht nur tippen, sondern mit einem Stift schreiben, Dokumente markieren oder Inhalte während einer Präsentation sichtbar machen möchten. Ich habe sie deshalb eher wie ein digitales Notizbuch als wie eine klassische To-do-App betrachtet. Genau darin liegt ihre Stärke, aber auch ihre Grenze: Squid ist besonders interessant, wenn handschriftliche Eingaben für dich einen echten Mehrwert haben.
Die von Steadfast Innovation, LLC entwickelte Effizienz-App ist kostenlos erhältlich und für alle Altersgruppen freigegeben. Sie hat sich mit mehr als zehn Millionen Installationen eine große Nutzerbasis aufgebaut und erreicht im Durchschnitt 3,9 Sterne aus ungefähr 70.000 Bewertungen. Das klingt nach einer breiten, aber nicht völlig reibungslosen Alltagserfahrung. Mein Eindruck passt dazu: Squid kann Papier sehr überzeugend ersetzen, verlangt aber etwas Geduld, wenn du eine vollständig tastaturorientierte oder besonders streng strukturierte Arbeitsweise bevorzugst.
Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch
Für mich entscheidet sich die Lesbarkeit handschriftlicher Notizen nicht allein beim Schreiben: Wichtig ist auch, ob ich Inhalte später rasch erfasse und wiederfinde. In diesem Abschnitt geht es darum, wie Seitenaufbau, Beschriftung und Orientierung im Alltag zusammenspielen. Dabei achte ich besonders darauf, welche kleine Ordnungshilfe verhindert, dass eine Sammlung persönlicher Notizen mit der Zeit unübersichtlich wird.
Ein Notizbuch, das sich anders anfühlt als eine Text-App
Der wichtigste Unterschied zu Google Keep, einfachen Texteditoren oder einer gewöhnlichen Office-App ist die freie Handschrift. Statt jeden Gedanken in einzelne Textfelder zu zwingen, kann ich eine Seite wie ein Blatt Papier nutzen. Das ist beim schnellen Mitschreiben hilfreich, etwa in einem Seminar, bei einer Besprechung oder wenn ich mir beim Lesen eines Dokuments Randnotizen machen möchte. Die App fühlt sich dadurch weniger wie ein Formular und mehr wie ein persönlicher Arbeitsbereich an.
Für die Lesbarkeit ist entscheidend, wie ich meine Notizen anlege. Große, luftige Schrift und klare Abstände funktionieren auf einem Tablet deutlich besser als sehr kleine Einträge auf einem Smartphone. Squid gibt mir zwar die Freiheit, die Seite dicht zu füllen, aber diese Freiheit kann auch zu unübersichtlichen Notizen führen. Wer später etwas wiederfinden möchte, sollte deshalb schon beim Schreiben mit Überschriften, Farben oder getrennten Seiten arbeiten.
Die Navigation ist für mich dann am angenehmsten, wenn ich gedanklich in Dokumenten und Seiten denke. Das passt zu handschriftlichen Mitschriften, PDF-Anmerkungen und Präsentationsmaterial. Wer dagegen viele kurze Aufgaben, Erinnerungen und verknüpfte Textnotizen verwaltet, wird die Ordnung einer spezialisierten Notiz- oder Aufgaben-App wahrscheinlich vermissen. Squid ersetzt diese Werkzeuge nicht vollständig, sondern ergänzt sie um die visuelle und handschriftliche Ebene.
Warum die Darstellung für verschiedene Bedürfnisse wichtig ist
Menschen mit unterschiedlichen Sehgewohnheiten können von der freien Gestaltung profitieren. Ich kann Schrift größer anlegen, wichtige Stellen farblich hervorheben und Informationen räumlich voneinander trennen. Das ist nützlich, wenn eine lineare Textwand anstrengend zu lesen ist. Auch beim Lernen hilft es, Begriffe einzukreisen oder mit Pfeilen Beziehungen sichtbar zu machen, statt alles in einer langen Liste abzulegen.
Gleichzeitig ist Handschrift nicht automatisch besser lesbar. Bei motorischer Unsicherheit, zittrigen Eingaben oder sehr kleiner Bildschirmfläche kann ein getippter Text klarer sein. Squid bietet mir also viel Kontrolle über die visuelle Anordnung, nimmt mir aber die Aufgabe nicht ab, die Seite selbst verständlich zu gestalten. Für längere, sauber formatierte Texte würde ich weiterhin eine Tastatur bevorzugen.
Ein konkreter Tipp aus meiner Nutzung: Ich lasse zwischen Abschnitten bewusst Platz, statt jede freie Stelle sofort zu füllen. So kann ich später noch Pfeile, Ergänzungen oder Markierungen einfügen, ohne dass die Seite unleserlich wird. Gerade bei Unterrichtsnotizen ist das wertvoller, als möglichst viele Wörter auf einer Seite unterzubringen.
PDFs markieren, ohne den Lesefluss zu verlieren
Beim Markieren von PDFs zeigt sich der praktische Kern der App. Ich kann ein Dokument nicht nur lesen, sondern direkt darin arbeiten: wichtige Passagen hervorheben, handschriftliche Kommentare daneben setzen und Zusammenhänge mit Linien oder Symbolen kennzeichnen. Für Lernunterlagen, Arbeitsblätter und Besprechungsunterlagen ist das natürlicher als der Wechsel zwischen PDF-Anzeige und separater Notiz-App.
Allerdings sollte man zwischen Markieren und Bearbeiten unterscheiden. Squid ist für persönliche Anmerkungen gedacht, nicht als vollständiges Textverarbeitungsprogramm für PDF-Dateien. Wenn du Seiten neu gestalten, umfangreiche Textänderungen vornehmen oder ein Dokument professionell weiterverarbeiten möchtest, ist eine darauf spezialisierte PDF-Anwendung die passendere Wahl. Für das schnelle Lesen mit eigenen Notizen empfinde ich Squid dagegen als deutlich angenehmer als viele reine Dokumenten-Viewer.
Handbewegungen, Sinne und unterschiedliche Nutzungssituationen
Die Bedienung fühlt sich je nach Stift, Finger, Bildschirmgröße und Situation spürbar anders an, deshalb betrachte ich hier nicht nur die Eingabe selbst. Ich gehe darauf ein, wann freies Schreiben den Ablauf erleichtert und wann eine andere Form der Eingabe entspannter oder verlässlicher ist. So lässt sich besser einschätzen, ob die eigene Handbewegung zum jeweiligen Einsatz passt.
Stift, Finger und die Frage nach der motorischen Belastung
Die handschriftliche Eingabe ist der große Vorteil für Nutzer, die mit einem kompatiblen Eingabestift präziser arbeiten können als mit einer Bildschirmtastatur. Ich kann dadurch schneller skizzieren, einzelne Wörter einkreisen oder eine Formel an den Rand schreiben. Das fühlt sich besonders auf einem größeren Display gut an, weil die Hand nicht ständig zwischen verschiedenen Eingabefeldern wechseln muss.
Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik ist das Bild gemischt. Ein Stift kann gezielter sein als das Tippen auf kleinen Tasten, aber längeres Schreiben kann auch ermüden. Die beste Erfahrung hängt stark vom verwendeten Gerät, der Stiftführung und der persönlichen Handbewegung ab. Auf einem Smartphone würde ich für längere Texte eher die Tastatur wählen und Squid für kurze Skizzen, Markierungen oder spontane Gedanken einsetzen.
Wer hauptsächlich mit dem Finger arbeitet, kann die App trotzdem sinnvoll nutzen, muss aber mit weniger präzisen Linien rechnen. Das ist für grobe Hervorhebungen oder einfache Diagramme kein großes Problem. Bei dichtem Text und kleinen PDF-Elementen wird die Eingabe schnell fummelig. Mein Rat ist deshalb, vor einem vollständigen Umstieg eine typische eigene Aufgabe nachzustellen: eine Seite ausfüllen, einen Absatz markieren und eine kurze Notiz daneben schreiben.
Visuelle Hinweise statt nur linearer Information
Squid unterstützt eine Arbeitsweise, bei der Informationen über Position, Farbe und Form vermittelt werden. Das kann Menschen entgegenkommen, die sich Inhalte besser merken, wenn sie sie zeichnen oder räumlich ordnen. Ich nutze beispielsweise eine Farbe für offene Fragen und eine andere für endgültige Erkenntnisse. Diese Methode ist nicht spektakulär, aber sie macht spätere Wiederholung deutlich schneller.
Der Nachteil liegt in der Abhängigkeit von visueller Orientierung. Wenn eine Seite sehr viele Farben, Pfeile und Überlagerungen enthält, sinkt die Verständlichkeit. Für Nutzer, die auf starke Vergrößerung oder eine besonders klare lineare Darstellung angewiesen sind, kann eine sauber getippte Notiz besser funktionieren. Ich würde Squid daher nicht als universell zugänglichen Ersatz für jede Text-App bezeichnen, sondern als flexibles Werkzeug für visuelle und handschriftliche Arbeitsweisen.
Auch akustisch oder in lauten Umgebungen hat die App einen praktischen Vorteil: Ich muss nicht zwingend sprechen, um etwas festzuhalten. In einer Bibliothek, während eines Vortrags oder neben schlafenden Familienmitgliedern kann ich still schreiben und markieren. Umgekehrt ist Squid weniger geeignet, wenn ich Inhalte ausschließlich über Sprache erfassen möchte. In solchen Situationen sind Diktierfunktionen anderer Anwendungen die bessere Ergänzung.
Eine realistische Alltagsszene
Stell dir vor, du bekommst morgens ein Arbeitsblatt als PDF und musst am Nachmittag an einer Besprechung teilnehmen. Ich würde die Datei in Squid öffnen, die wichtigsten Stellen markieren und daneben kurze handschriftliche Fragen notieren. Während des Gesprächs kann ich auf derselben Grundlage Ergänzungen eintragen, statt zwischen Papier, PDF-Viewer und separater Notiz zu wechseln. Später sehe ich auf einen Blick, welche Punkte bereits geklärt sind und wo noch Arbeit wartet.
Für diesen Ablauf ist die App besonders stark, weil sie Lesen, Kommentieren und freie Notizen in einem visuellen Zusammenhang hält. Sie ist weniger geeignet, wenn aus den Notizen anschließend automatisch eine sauber sortierte Aufgabenliste entstehen soll. Dann würde ich die wichtigsten Ergebnisse zusätzlich in eine Aufgaben-App übertragen. Dieser zusätzliche Schritt ist kein Fehler von Squid, aber er gehört zur realistischen Planung dazu.
Präsentationen und gemeinsames Zeigen
Die Möglichkeit, Inhalte während einer Präsentation zu verwenden, macht Squid auch für spontane Erklärungen interessant. Ich kann auf einer Seite etwas hervorheben, eine Verbindung einzeichnen oder einen Gedanken direkt sichtbar machen. Das ist oft verständlicher als eine fertig vorbereitete Folie, wenn eine Frage aus dem Moment heraus entsteht.
Für formelle Präsentationen mit ausgefeilten Übergängen, komplexem Layout oder genauer Folienverwaltung würde ich trotzdem ein klassisches Präsentationsprogramm wählen. Squid überzeugt eher als flexible Schreib- und Markierfläche. Gerade bei Nachhilfe, kleinen Gruppen oder interaktiven Erklärungen wirkt diese Offenheit hilfreich; bei streng standardisierten Vorträgen kann sie dagegen zu improvisiert sein.
Was die kostenlose Nutzung praktisch bedeutet
Squid kann kostenlos installiert und ausprobiert werden. Zusätzlich gibt es In-App-Käufe von 1,00 € bis 14,99 € über Google Play. Für mich ist das ein guter Grund, die App zunächst mit einer echten eigenen Aufgabe zu testen, statt sofort die Arbeitsweise komplett umzustellen. Entscheidend ist nicht nur, ob das Schreiben angenehm ist, sondern ob die verfügbaren Werkzeuge zu deinem Dokumenten- und Lernablauf passen.
Auf einem Android-Gerät ist die App besonders naheliegend, wenn du bereits einen passenden Stift und ein Display besitzt, auf dem handschriftliche Eingaben bequem möglich sind. Ohne solches Zubehör bleibt sie nutzbar, aber ein Teil ihres Reizes geht verloren. Wer ausschließlich auf iOS arbeitet, sollte vor dem Download prüfen, ob die gewünschte Geräteumgebung unterstützt wird, statt die Erfahrung automatisch von Android zu übertragen.
Wo trotz der Flexibilität Barrieren bleiben
Die größte verbleibende Hürde ist für mich die freie Fläche selbst. Eine handschriftliche Seite kann sehr persönlich und schnell sein, aber sie ist nicht so leicht durchsuchbar, umzuordnen oder nachträglich in sauberen Fließtext umzuwandeln wie getippte Notizen. Wenn du regelmäßig viele Informationen archivieren und später über exakte Begriffe wiederfinden musst, ist ein textorientiertes System meist effizienter.
Auch die Qualität der eigenen Handschrift spielt eine Rolle. Was beim Schreiben klar wirkt, kann einige Tage später schwer zu entziffern sein. Ich empfehle deshalb, bei wichtigen Notizen kurze Überschriften und eindeutige Schlüsselwörter zu ergänzen. Das ist ein kleiner Aufwand, verhindert aber, dass Squid zu einer Sammlung schöner, jedoch schwer nutzbarer Seiten wird.
Eine weitere Einschränkung betrifft den Wechsel zwischen Geräten und Arbeitsweisen. Handschriftliche Inhalte sind nicht automatisch genauso flexibel wie strukturierter Text. Wenn du häufig am Computer weiterarbeitest, Dokumente gemeinsam redigierst oder Inhalte in andere Systeme übernehmen musst, solltest du den zusätzlichen Übertragungsschritt einplanen. Für persönliche Notizen ist das meist akzeptabel; im Team kann es schnell störend werden.
Ich würde Squid außerdem nicht als erste Wahl für Menschen empfehlen, die eine stark textbasierte Organisation mit vielen Verknüpfungen, automatischen Erinnerungen oder klaren Datenbanken suchen. Auch wer beim Schreiben Schmerzen bekommt oder Eingaben möglichst berührungslos erledigen möchte, findet wahrscheinlich passendere Lösungen. Die App ist am überzeugendsten, wenn die direkte visuelle Bearbeitung wichtiger ist als maximale Automatisierung.
Mein inklusives Urteil zur passenden Zielgruppe
Nach meiner Nutzung sehe ich Squid als vielseitiges Werkzeug für Studierende, Lehrkräfte, Zeichner, PDF-Leser und alle, die Gedanken lieber mit Stift und Fläche entwickeln. Die App kann unterschiedliche Arbeitsweisen unterstützen, weil sie nicht auf eine einzige Form der Eingabe festgelegt ist: Tippen, handschriftliche Notizen, Markierungen und spontane Skizzen können nebeneinander bestehen. Das macht sie in ruhigen Lernphasen ebenso nützlich wie in einer schnellen Besprechung.
Ihre Zugänglichkeit hängt jedoch stark von Gerät, Eingabemethode und persönlicher Wahrnehmung ab. Größere Schrift, klare Farbkontraste und großzügige Abstände kann ich selbst herstellen, aber ich muss diese Gestaltung auch bewusst nutzen. Wer auf vollständig automatisierte Struktur, ausschließlich sprachliche Bedienung oder besonders gut durchsuchbare Langzeitarchive angewiesen ist, sollte Squid eher als Ergänzung betrachten.
Die Bewertung von 3,9 Sternen bei rund 70.000 Stimmen vermittelt für mich ein realistisches Bild: Die Idee ist stark und für die richtige Aufgabe sehr praktisch, aber sie passt nicht zu jedem Notizstil. Ich mag besonders, dass ein PDF nicht mehr nur ein abgeschlossenes Dokument bleibt, sondern zu einer Arbeitsfläche wird. Gleichzeitig würde ich wichtige Ergebnisse weiterhin in einer getippten, ordentlich sortierten Anwendung sichern.
Mein Fazit: Squid ist dann eine gute Empfehlung, wenn Handschrift, Markierungen und visuelles Denken deinen Alltag wirklich erleichtern. Für eine inklusive Nutzung solltest du die App mit deiner bevorzugten Eingabe testen und nicht nur nach dem Funktionsumfang entscheiden. Wenn du gerne mit einem Stift arbeitest, PDFs aktiv bearbeitest und Präsentationen spontan erklären möchtest, bekommst du ein flexibles digitales Notizbuch. Wenn du dagegen vor allem automatische Ordnung, Spracheingabe oder nahtlose Textweiterverarbeitung brauchst, ist eine klassische Notiz-App wahrscheinlich die bessere Hauptlösung.
Was am Monatsende den Unterschied macht
Der dauerhafte Wert entsteht für mich nicht dadurch, dass ich jede Notiz in Squid sammle, sondern indem ich ihr eine klare Aufgabe gebe. Eine sinnvolle Routine kann sein, dort PDFs und Mitschriften zu bearbeiten und abgeschlossene Entscheidungen anschließend in einem getippten System festzuhalten. So bleibt Squid die passende Schreibfläche, ohne dass sie zur einzigen Ablage für Termine, Aufgaben und langfristig zu durchsuchende Informationen werden muss.
Das ist auch die beste Antwort auf die Frage, ob die App Papier vollständig ersetzen kann: Für persönliche Randnotizen und Lernmaterialien kann sie das durchaus, für jeden Dokumenten- und Organisationsbedarf eher nicht. Wer nach einigen Wochen merkt, dass der Stift regelmäßig zum Einsatz kommt, hat einen wiederkehrenden Nutzen. Bleibt die App dagegen meist ungenutzt, weil die eigenen Notizen überwiegend aus kurzen Texten bestehen, ist eine einfachere Notiz-App wahrscheinlich die bessere Wahl.
Mein Urteil nach dem ersten Reiz
Die langfristige Stärke von Squid ist ihre konkrete Nische: Seiten fühlen sich wie Arbeitsflächen an, auf denen Lesen, Markieren und Schreiben zusammengehören. Die Pflege ist überschaubar, solange ich Notizen lesbar halte und nicht erwarte, dass handschriftliche Seiten automatisch die Ordnung einer Datenbank übernehmen. Ermüdend wird es vor allem dann, wenn ich dieselben Ergebnisse zusätzlich übertragen muss oder auf dem Gerät präzises Schreiben unangenehm bleibt.
Ich würde die App daher dauerhaft behalten, wenn ich jede Woche mit PDFs, Unterrichtsmaterial oder visuellen Erklärungen arbeite. Für gelegentliche spontane Gedanken ist sie eher eine Ergänzung als mein zentraler Ort. Gerade diese Unterscheidung macht die Empfehlung ehrlich: Squid muss nicht für alle Aufgaben zuständig sein, um sich einen festen Platz zu verdienen; sie muss nur regelmäßig jene Arbeit leichter machen, für die Handschrift tatsächlich besser passt.
Häufig gestellte Fragen zu Squid: Take Notes, Markup PDFs
01Was ist Squid: Take Notes, Markup PDFs und wofür kann ich die App verwenden?
Squid ist eine Notiz-App für Android, mit der sich handschriftliche Notizen, Skizzen und Markierungen erstellen lassen. Die App eignet sich besonders für Unterricht, Studium, Meetings und die tägliche Organisation. Nutzer können auf virtuellen Seiten schreiben, Dokumente importieren und PDFs direkt kommentieren. Dadurch fühlt sich die Anwendung eher wie ein digitales Notizbuch an als wie ein gewöhnlicher Texteditor.
02Funktioniert Squid auch mit einem Eingabestift oder nur per Finger?
Die App kann sowohl mit dem Finger als auch mit einem kompatiblen Eingabestift verwendet werden. Mit einem Stylus ist das Schreiben meist deutlich präziser und natürlicher, besonders bei längeren Notizen oder detaillierten Zeichnungen. Je nach Gerät und Stift können Funktionen wie Druckempfindlichkeit oder Handballenerkennung unterschiedlich ausfallen. Vor dem Download sollte daher geprüft werden, ob das eigene Smartphone oder Tablet den gewünschten Stift unterstützt.
03Kann ich mit Squid PDF-Dateien importieren und direkt bearbeiten?
Ja, Squid ist besonders praktisch, wenn PDFs nicht nur gelesen, sondern auch handschriftlich bearbeitet werden sollen. Nach dem Import können Seiten mit Notizen, Hervorhebungen, Zeichnungen oder Markierungen ergänzt werden. Das ist beispielsweise für Arbeitsblätter, Präsentationen und digitale Skripte hilfreich. Die verfügbaren Import-, Export- und Bearbeitungsoptionen können jedoch vom verwendeten Gerät und vom jeweiligen App-Tarif abhängen.
04Ist Squid kostenlos oder sind wichtige Funktionen kostenpflichtig?
Squid kann grundsätzlich kostenlos installiert und für einfache Notizen genutzt werden. Einige fortgeschrittene Funktionen, zusätzliche Werkzeuge oder bestimmte Optionen für PDF-Verarbeitung und Export können jedoch kostenpflichtig sein oder ein Abonnement beziehungsweise einen In-App-Kauf erfordern. Wer die App hauptsächlich für gelegentliche handschriftliche Notizen verwendet, kommt möglicherweise mit der kostenlosen Version aus. Für intensive Nutzung sollte man die aktuellen Tarifdetails im jeweiligen App-Store prüfen.
05Werden meine Notizen automatisch synchronisiert und sind sie auf mehreren Geräten verfügbar?
Ob Notizen automatisch zwischen mehreren Geräten synchronisiert werden, hängt von der aktuellen Version der App, dem verwendeten Konto und den aktivierten Funktionen ab. Squid kann in erster Linie lokal auf dem Gerät genutzt werden, weshalb regelmäßige Sicherungen und Exporte empfehlenswert sind. Wer wichtige Unterlagen erstellt, sollte vor einem Gerätewechsel prüfen, wie Backups, Cloud-Speicherung und die Wiederherstellung persönlicher Notizbücher konkret funktionieren.
Vorteile
- Handschriftliche Notizen fühlen sich mit Stift und Tablet sehr natürlich an.
- PDFs lassen sich direkt markieren
- kommentieren und mit Notizen ergänzen.
- Notizbücher können übersichtlich nach Themen und Farben organisiert werden.
- Die App eignet sich gut für Schule
- Studium und schnelle Skizzen unterwegs.
- Synchronisation ermöglicht den Zugriff auf Notizen auf mehreren Geräten.
Nachteile
- Viele praktische Funktionen sind nur mit einem Premium-Abo verfügbar.
- Die Handschrifterkennung ist bei unleserlicher Schrift nicht immer zuverlässig.
- Bei sehr großen PDF-Dateien kann die Bearbeitung spürbar langsamer werden.
- Für längere Texte fehlen teilweise komfortable Funktionen klassischer Texteditoren.
- Ein kompatibler Eingabestift verbessert die Nutzung deutlich und kostet extra.
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